Dr. Christian Woisetschläger 1080, Piaristengasse 35/9

Schwerpunkte

Bluthochdruck |  Zuckerkrankheit |  Arterienverkalkung |  Herzinfarkt |  Schlaganfall


Bluthochdruck (Hypertonie)

Der Bluthochdruck, Hypertonie, ist eine vielfältige Erkrankung. In den meisten Fällen findet man für die Blutdruckerhöhung keine Ursache. Die Symptome sind sehr unterschiedlich. Manche Patienten haben wegen des Hochdrucks Kopfschmerzen, manche Schwindel. Manchmal macht sich der hohe Blutdruck durch Sehschwierigkeiten oder auch einmal durch schwer zu stillendes Nasenbluten bemerkbar. In vielen Fällen bleibt der Bluthochdruck jedoch symptomlos und treibt so über Jahre unbemerkt sein Unwesen.

Gefahren des Bluthochdrucks

Die große Gefahr des Bluthochdrucks liegt in der chronischen Schädigung der Blutgefäße. In den meisten Fällen sind zunächst die kleinsten Blutgefäße betroffen. So sind oft die kleinen Gefäße der Netzhaut in den Augen Ziel der schädigenden Wirkungen eines erhöhten Blutdrucks. Aber auch die Nieren oder das Gehirn können von dieser Schädigung der kleinsten Gefäße durch den Bluthochdruck geschädigt werden. Auch größere Blutgefäße sind betroffen. So gilt der Bluthochdruck als einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung der Atherosklerose, jener Erkrankung, die im Volksmund oft als Arterienverkalkung bezeichnet wird. Die bekanntesten Folgen der Atherosklerose sind Herzinfarkt und Schlaganfall. Insgesamt sollten daher Augen, Gehirn, Herz, Gefäße und Nieren vor einem über längere Zeit erhöhten Blutdruck geschützt werden.

Behandlungsmöglichkeiten des hohen Blutdrucks

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, einen erhöhten Blutdruck zu behandeln. Einerseits kann durch Gewichtsabnahme, Ernährungsumstellung und vermehrte körperliche Bewegung eine Blutdrucksenkung erzielt werden. Andererseits gibt es eine Vielzahl an blutdrucksenkenden Medikamenten, die ihnen von ihrem Arzt verordnet werden können. Die beste Wirkung erzielt eine Kombination der beiden Methoden.

Zur Beachtung

Sollten blutdrucksenkende Medikamente verordnet werden, ist es sehr wichtig, den Patienten über einen wichtigen Umstand aufzuklären. Durch die Einnahme blutdrucksenkender Medikamente kommt es zu einer Blutdrucksenkung. Da jedoch der Körper und insbesondere das Gehirn zu diesem Zeitpunkt noch an einen höheren Blutdruck gewöhnt ist, kommt es im Rahmen einer Umstellungsreaktion oft zu Müdigkeit, Schwindel, zum Gefühl des ‚auf Watte Gehens’, oder ähnlichen Beschwerden. Das sind keine unerwünschten Nebenwirkungen des jeweiligen Medikamentes, sondern natürliche Begleiterscheinungen der Blutdrucksenkung. Diese Reaktionen gehen allmählich zurück und sollten nach 4 bis 6 Wochen verschwunden sein.